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MZ ETZ 150.

Meine getunte Streetfighter ETZ.

Auf dieser Seite möchte ich Euch nun meine MZ ETZ 150 vorstellen. Im Sommer 2000 bekam ich die ETZ zum Kauf angeboten und überlegte nicht lang. Schließlich konnte ich dann etwas schneller durch die Gegend fahren als mit meiner alten Simson S51 und ich hatte nun ein kleines Motorrad mit einigen sehr seltenen Kleinserienteilen aus damaligen DDR-Rennserien. Die MZ war fast vollkommen im Serienzustand. Signalrot, längere Federbeine hinten und eine sehr seltene Sitzbankverkleidung. Der Zustand war für ihr 1989´er Baujahr und in Folge zweier Vorbesitzer die relativ wenig in die Wartung investierten dementsprechend nicht der Beste. Nachdem ich die Emme einige Monate gefahren war und sie im Winter 2000/2001 ihren Winterschlaf vollzog, entschloss ich mich im Mai 2001 die MZ vollkommen zu zerlegen, restaurieren und gleichzeitig nach meinen damaligen Vorstellungen umzubauen. Als das Motorrad zerlegt war ging es ans Instandsetzen und Teile bestellen. Der Rahmen wurde Kugelgestrahlt, die restlichen Rahmenteile, Tank, Schutzbleche und Seitendeckel habe ich Sandgestrahlt. Als Farbe wählte ich ein dunkles Lila mit metallic effekt von Opel für den Tank, die Verkleidung und die Seitendeckel. Schwarz für die Rahmen- und Kleinteile. Der Motor sollte einiges an Mehrleistung bekommen und ich ließ den Zylinder und Vergaser bei Langtuning tunen. Das Fahrwerk wurde komplett überholt, als Lenker verwendete ich Stummellenker von Fehling. Der Serienscheinwerfer wurde durch eine Lampenmaske ersetzt und die Räder komplett erneuert und teilweise poliert. Nun konnte der Zusammenbau beginnen. Rahmen, Schwinge, hintere Federbeine und das Heck montierte ich zuerst. Es folgten Telegabel, Luftfilterkasten, Seitendeckel, Tank und beide Räder. Danach ging es daran den frisch getunten Motor inklusive passendem Resonanzauspuff einzubauen. Es fehlten nur noch Lenker, Armaturen und die Lampenmaske die nun auch angebaut wurden. Im Mai 2002, fast genau nach einem Jahr schrittweisem Umbau war meine MZ ETZ Streetfighter endlich fertig. Der Motor hatte nun satt 12,5PS eine Leistung von 21PS, die für eine Spitzengeschwindigkeit für bis zu 140Km/h reichte. Durch den Stummellenker und das überholte und leicht verändertes Fahrwerk fuhr die die ETZ auch ziemlich gut. Während des Umbaus war ich in einigen Internetforen für die guten alten DDR-Zweitakter unterwegs und konnte mit meiner MZ hier und da für Aufsehen sorgen. Dennoch entschloss ich mich dann im Herbst 2003 das Motorrad zu verkaufen. Der Nachfolger stand aber schon in den Startlöchern. Eine 2004´er Kawasaki Z1000.

Bilder von der MZ ETZ 150 finden Sie rechts.


.: ©2009-2011 Thomas Hoffmann